FC Barcelona fordert nach Testspielabsage Schadensersatz von der AS Roma – Fans uneinig

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Zur Vorbereitung auf die neue Saison hat der FC Barcelona den Serie-A-Club AS Roma zu einem Freundschaftsspiel um die Joan Gamper Trophy eingeladen. Dabei sollten sowohl die Männer- als auch die Frauenteams beider Vereine gegeneinander antreten. Die kurzfristige Absage dieser Spiele sorgt bei Barça für großen Unmut. Die ‚Blaugrana‘ erwägen sogar juristische Schritte. FanQ hat deshalb die Fußballfans in Deutschland befragt, ob sie die Entscheidung des spanischen Topclubs nachvollziehen können.

Roma begründet Absage mit Terminschwierigkeiten

Der Conference-League-Gewinner begründet die Absage mit Terminschwierigkeiten bei der Planung der eigenen Saisonvorbereitung. „Die Entscheidung ergibt sich aus der Notwendigkeit, die Planung der Freundschaftsspiele zu ändern, um die bestmöglichen Arbeitsbedingungen zu schaffen für die kommende Saison für die erste Männer- und Frauenmannschaft“, heißt es in der Erklärung der Römer. „Beide Teams werden ihre Vorbereitung mit anderen, weniger reiseintensiven Verpflichtungen fortsetzen, die bekannt gegeben werden, sobald sie feststehen“, so der italienische Hauptstadtclub weiter.

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Dagegen will der FC Barcelona nun vorgehen. Die Katalanen prüfen, ob sie mit rechtlichen Schritten Schadensersatz von den ‚Giallorossi‘ einklagen können für die Verluste, „die diese unerwartete und ungerechtfertigte Entscheidung dem FC Barcelona und seinen Fans zugefügt hat.“ Des Weiteren verkündeten die Barça-Verantwortlichen, dass man sich auf der Suche nach einem angemessenen Ersatzgegner für das Match um die Joan Gamper Trophy befinde.

FanQ hat die deutschen Fußballfans in diesem Zusammenhang befragt, ob sie die Forderung der ‚Blaugrana‘ nach Schadensersatz nachvollziehen können. Dabei sind die Anhänger geteilter Meinung. So können 41,50 % der an der Umfrage teilnehmenden Personen den Schritt des FC Barcelona nachvollziehen, während 48,30 % die Aufregung nicht verstehen. So oder so scheint in dieser Sache das letzte Wort noch nicht gesprochen zu sein. Es droht ein juristisches Nachspiel.

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