Fans würden sich über EM 2028 in Großbritannien und Irland freuen

 In Votings

Die Fußballverbände von Großbritannien und Irland wollen sich für die Austragung der Europameisterschaft 2028 bewerben. Das kündigten die Verbände am Montag in einer gemeinsamen Stellungnahme an. Demnach ist eine Bewerbung für die Weltmeisterschaft 2030 vom Tisch, die Premierminister Boris Johnson im letzten Jahr verkündete. Bis zum 23. März ist nun Zeit die benötigten Unterlagen bei der UEFA einzureichen. FanQ hat Fußballfans in Deutschland befragt, ob sie sich über eine EM in Großbritannien und Irland freuen würden.

EM 2028 statt WM 2030 

England war schon 1966 Gastgeber der Weltmeisterschaft und 1996 Austragungsort der Europameisterschaft. Auch im letzten Jahr, bei der paneuropäischen EM, wurden insgesamt sieben Spiele im Londoner Wembley ausgetragen, vier weitere im schottischen Hampden Park in Glasgow. Darunter war auch das Heim-Finale in der englischen Hauptstadt zwischen den Engländern und den Italienern, dass die “Three Lions“ im Elfmeterschießen verloren. Eigentlich war mit Dublin auch die Hauptstadt Irlands als Spielort vorgesehen, allerdings hat die UEFA das Aviva Stadium aus dem Veranstaltungskalender gestrichen, da die Stadt aufgrund der Coronavirus-Lage kein konkretes Bekenntnis zu möglichen Zuschauer-Zahlen abgegeben hat. Dennoch könnten bald schon wieder Spiele einer Europameisterschaft auf den zwei Inseln stattfinden. Diesmal allerdings alleinig in England, Schottland, Wales, Nordirland und Irland, denn die Fußballverbände haben am Montag gemeinsam angekündigt, eine Bewerbung für die EM 2028 einzureichen. Ursprünglich hatte Englands Premierminister Boris Johnson im letzten Jahr verlauten lassen, dass sich Großbritannien und Irland auf die WM 2030 bewerben wollen. In einer gemeinsamen Stellungnahme wurde dieses Vorhaben nun jedoch gestrichen und durch die Europameisterschaft ersetzt.

 

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Grund dafür sind die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie, in der ökonomische Auswirkungen, fußballpolitische Aspekte und die voraussichtlichen Kosten für die Austragung untersucht wurden. Besonders ökonomische Faktoren sollen demnach entscheidend gewesen sein, da eine Ausrichtung der EM zwar eine ähnliche Rendite wie die WM einbringen würde, die vorab zu leistenden Kosten aber deutlich niedriger seien und die potenziellen Gewinne früher realisiert würden. Dessen ungeachtet betonten die fünf Verbände: „Es wäre eine Ehre und ein Privileg, die EURO 2028 gemeinsam auszurichten und ganz Europa willkommen zu heißen.“ FanQ hat daraufhin Fußballfans in Deutschland befragt, ob sie sich über die EM 2028 in Großbritannien und Irland freuen würden. Eine große Mehrheit von 79,0% der Fans würde sich über diese Austragungsländer freuen. Lediglich 13,2% der Befragten würden die Ausrichtung in einem anderen Land präferieren. Bis zum 23. März haben die Verbände nun Zeit die benötigten Unterlagen bei der UEFA einzureichen. Im April sollen dann die zugelassenen Bewerber bekanntgegeben werden. Bislang hat vor allem Italien Interesse an der Europameisterschaft verkündet und könnte zur Konkurrenz werden. Die endgültige Bekanntgabe der Gastgeberländer 2028 und 2032 soll allerdings erst im September des kommendes Jahres stattfinden.

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