62,92 % der Fans sind für Havertz als Mittelstürmer der Nationalmannschaft

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Beim FC Chelsea hat sich Kai Havertz langsam, aber sicher zu einer Nummer neun entwickelt. Eine Rolle, in der er sich mittlerweile wohlfühlt, was auch Bundestrainer Hansi Flick freuen dürfte. Der 23-Jährige könnte damit nämlich eine Problemposition im DFB-Team besetzen. Aus diesem Grund hat FanQ die deutschen Fußballfans befragt, ob der Ex-Leverkusener auch in der Nationalmannschaft als Mittelstürmer auflaufen sollte.

Mittelstürmerposition seit dem WM-Triumpf 2014 vakant

Seit dem WM-Triumpf 2014 und dem Karriereende von WM-Rekordtorschütze Miroslav Klose ist man bei der deutschen Nationalmannschaft auf der Suche nach einem adäquaten Nachfolger für die Mittelstürmerposition. Aufgrund des Mangels an Stoßstürmern griff man häufig auf das Modell der „falschen Neun“ zurück. Auch Kai Havertz wurde zunächst auf diese Weise in die DFB-Elf eingebunden. Nachdem er beim FC Chelsea in den vergangenen Monaten regelmäßige Einsätze im Sturmzentrum erhalten hat, hat sich der 23-Jährige mittlerweile jedoch nach eigenen Angaben zu einer „echten Neun“ entwickelt.

„Ich kann mich in jede Position hineinversetzen. Natürlich fällt es mir auf der Zehn etwas schwerer, weil ich bei Chelsea in den vergangenen eineinhalb Jahren eigentlich nur Mittelstürmer gespielt habe und das zwei komplett verschiedene Rollen sind“, erklärte Havertz dem „Kicker“ Generell sei ihm seine Position allerdings nicht so wichtig. „Ob ich auf der Zehn, auf der Neun oder auf der rechten Seite spiele, ich will der Mannschaft helfen und das Vertrauen des Trainers rechtfertigen“, ergänzte er.

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Der gelernte Zehner agiert dabei nicht wie ein klassischer Torjäger, sondern lässt sich gerne in den Raum hinter den Spitzen oder in die Halbräume fallen und schafft so Platz für seine Mitspieler. Das DFB-Team wäre mit Havertz in der Spitze also variabler als mit einem klassischen Stoßstürmer. Diese mannschaftsdienliche Spielweise wirkt sich zwar negativ auf die Torquote des 23-Jährigen aus. In 100 Pflichtspielen für die ‚Blues‘ kommt er auf 24 Treffer und 14 Vorlagen. Dass er in entscheidenden Momenten eiskalt sein kann, bewies der Rechtsfuß aber beispielsweise im Champions-League-Finale 2021, als er im Finale gegen Manchester City den 1:0-Siegtreffer erzielte.

Hansi Flick setzte Havertz bislang häufiger auf dem Flügel oder im offensiven Mittelfeld ein. Hier ist die DFB-Elf allerdings stark besetzt – ganz im Gegensatz zum Sturmzentrum. Wo der Bundestrainer den Angreifer vom FC Chelsea für die Winter-WM in Katar einplant, könnte schon in den anstehenden Nations-League-Spielen heute gegen Ungarn und am Montag in England ersichtlich werden. Havertz selbst hätte sicherlich nichts dagegen, die ihm mittlerweile bekannte Rolle als Mittelstürmer einzunehmen.

Dementsprechend hat FanQ die Fußballfans in Deutschland befragt, ob der Ex-Leverkusener in der Nationalmannschaft die Position der Neun einnehmen soll. Dabei sind 62,92 % der an der Umfrage beteiligten Personen der Meinung, dass Hansi Flick den gebürtigen Aachener im Sturmzentrum aufstellen sollte. 23,60 % würden ihn hingegen lieber auf der Zehnerposition oder auf den Flügeln sehen.

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